10.07.2022, 08.40
22 Stimmberechtigte sind der Einladung gefolgt und haben sich am Donnerstagabend, 30. Juni im Pfarreitreff versammelt. Gemeindeleiter Christof Arnold zitierte zur Eröffnung einen jüdischen Rabbi, welcher sich bei grossen Herausforderungen in den nahen Wald zurückzog und nach Lösungen suchte. Der Ratspräsident blickte im Jahresbericht auf das verflossene Jahr zurück, die Herausforderungen waren glücklicherweise nicht derart gross, dass er sich in den Pfarrwald zurückziehen musste. Er ergänzte den Jahresbericht mit dem Hinweis, dass die Baubewilligung für den Sakristeiumbau nun eingetroffen sei und die Arbeiten bereits voll im Gang seien.
Der Finanzchef dankte als Erstes der Rechnungsführerin für ihre grosse Mehrarbeit welche durch die Umstellung auf ein neues Rechnungsmodell
und die Einarbeitung in eine neue Buchhaltungs-Software entstand. Mit einer kurzen Präsentation erläuterte er den Jahresabschluss 2021, welcher einen Mehrertrag von 153‘104 Franken ausweist. Wie vorgeschlagen, wird dieser zum grössten Teil der Rückstellung für Bauvorhaben zugewiesen. Im ordentlichen Budget sind Spenden von 12‘000 Franken für gemeinnützige Zwecke vorgesehen, auf zusätzliche Spenden aus dem Ertragsüberschuss wurde verzichtet.
Im Rechnungsjahr 2023 sind zwar Investitionen von 100‘000 Franken vorgesehen, die laufende Rechnung sieht bei einem Steuerfuss von 10% einen Mehrertrag von 25‘200 Franken vor. Er dankt dem Präsidenten für seine Bemühungen die Kosten tief zu halten, indem er z.B. die Bauleitung des Sakristeiumbaus übernommen habe.
Im letzten Traktandum erwähnt der Schreiber, dass die Eigentumsverhältnisse des Pfarrhelferhauses noch nicht klar geregelt seien. Beim „Pfarrhelferpfrund“ fehle nach wie vor der Pfrundbrief, ohne diesen fehle die Grundlage für eine kirchliche Stiftung. Die vier potentiellen Stiftungsräte werden dadurch zu Willensvollstreckern des Testamentes von Kirchmeier Joachim Hegglin. Eine Stellungnahme des Bistums liegt noch nicht vor.
Abschliessend dankte der Präsident allen Anwesenden und lud sie zu einem Apéro organisiert durch Dominik Keiser und Jasmin Hurni ein.
Alois Zürcher