Warum nehmen Menschen Sterbehilfe in Anspruch? Was ist zu verstehen unter aktiver oder passiver Sterbehilfe? Wie
können Menschen am Lebensende begleitet werden? Der Vortrag von unserem Gemeindeleiter Christof Arnold beantwortet
solche Fragen. Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit, miteinander über eigene Gedanken, Befürchtungen und Wünsche
zum Thema ins Gespräch zu kommen.
Der Vortrag beginnt um 19.30 im Kleinschulhaus Chilematt, Neuheim
Mit dem Starttag am 9. Januar 2022 beginnt der neue gemeinsame Firmweg der Pfarreien Neuheim und Menzingen. Der Firmweg bereitet auf die Firmung am Sonntag, 6. November 2022 vor. Gerne informieren wir alle Jugendlichen, die im vergangenen Sommer das neunte Schuljahr abgeschlossen haben, wie wir den Firmweg gestalten. Normalerweise wären auch die Eltern dazu eingeladen. Für Anlässe ab 30 Personen gilt jedoch Zertifikatspflicht. Daher ist ihre Teilnahme leider nicht möglich, ausser sie vertreten ihre Tochter oder ihren Sohn.
Die betreffenden Jugendlichen haben eine schriftliche Einladung erhalten. Falls jemand diese nicht bekommen hat, aber am Firmweg interessiert ist, bitten wir um eine kurze Mitteilung. Ebenso können sich interessierte junge Erwachsene, die noch nicht gefirmt sind, beim Pfarramt melden. Der Informationsabend beginnt am Donnerstag, 4. November, um 19.30 Uhr im Pfarreizentrum / Vereinshaus in Menzingen. Für das Firmleitungsteam: Irmgard Hauser
Ein Abend für Eltern, Grosseltern, Paten, «Gwundrige»
Mittwoch, 29. September 2021, 19.30 im Pfarreitreff
Leitung: Margot Beck
Beten ist sprechen mit Gott. Diese Formulierung ist vielen Christen bekannt. Teresa von Avila formulierte den Satz anders: «Beten ist wie mit einem Freund sprechen». Dieser Gedanke soll der rote Faden des Abends sein. Wie können wir mit Kindern beten? Lassen sich Gebete in den Familienalltag integrieren? Vorformulierte Gebete, Lieder oder freies Gebet? Welche Form passt in Ihre Familie?
Wir bitten um eine Anmeldung bis Freitag, 24. September ans Pfarramt, 041 755 25 15 oder pfarramt@pfarrei-neuheim.ch.
Herzliche Einladung an alle Interessierten!
Margot Beck, Angebote für Familien
Der ökumenische Gottesdienst am Chilbisonntag (in der Pfarrkirche um 10 Uhr) war als Start zur diesjährigen Neuheimer Chilbi gedacht. Während letzterer wegen den neuen Covid-Massnahmen abgesagt werden musste, laden die Kirchen umso herzlicher zum gemeinsamen Feiern ein. Die Zeit zwischen 1. September und 4. Oktober gilt in christlichen Kirchen als Schöpfungszeit. Mit diesem Hintergrund wird das Thema Wasser in die Gestaltung des Gottesdienstes einfliessen. Dies nicht nur thematisch, denn eine Familie aus Neuheim nimmt die Gelegenheit wahr, in diesem Gottesdienst ihr Töchterchen zu taufen. Wir freuen uns auf einen fröhlichen Gottesdienst mit musikalischer Mitgestaltung der Ägeritaler Turboörgeler.
Pfarrerin Vroni Stähli und Eva Maria Müller
Am Montag, 16. August, startet im Kanton Zug der Schulbetrieb nach den grossen Sommerferien. Wir hoffen, dass Schüler*innen, Lehrpersonen und alle die im Schulwesen tätig sind, erholt und mit Freude ins neue Schuljahr starten.
Das Katechese- und Pfarreiteam
Traditionsgemäss werden im Gottesdienst vom Fest Maria Himmelfahrt Blumen und Kräuter gesegnet. Alle Gottesdienstteilnehmer*innen sind am
15. August eingeladen entsprechende Sträusschen in die Kirche zu bringen und auf das Tischchen vor dem Altar zu legen.
In diesem Jahr feiert die Schweiz 50 Jahre Frauenstimmrecht. Zur Erinnerung und Würdigung dieser Errungenschaft, ruft die ökumenische Aktion „Helvetia predigt!“ auf, den Predigtdienst am 1. August einer Frau zu übertragen. Zugleich will die Aktion damit auf die Situation der Frauen in der Kirche aufmerksam machen. Nach wie vor sind sie in der katholischen Kirche nicht zur Diakonats- und Priesterweihe zugelassen.
Entsprechend dem Aufruf von „Helvetia predigt!“ wird in Neuheim der Gottesdienst am Nationalfeiertag von Frauen gestaltet.
An dieser Stelle sei angemerkt, dass Frauenpredigten in unserer und vielen anderen Schweizer Pfarreien keine Ausnahme sondern eine Selbstverständlichkeit sind. Seit vielen Jahren gestalten Pfarreiseelsorgerinnen in Neuheim Gottesdienste und denken öffentlich über die Botschaft Jesu sowie ihre Bedeutung für das heutige Leben nach. Sie bereichern mit ihren Gedanken das Glaubensleben von Frauen und Männern und eröffnen ihnen immer wieder neue und spannende Zugänge. Dafür herzlichen Dank!
Christof Arnold, Gemeindeleiter
Unter dem Motto: «S’isch gar nid so wiit bis id Steiziit!» gestaltete unsere Schar ihr Sommerlager – eine Woche in Oberrickenbach (NW) und eine Woche in Neuheim. Im Lager versuchten Jasmin und Melanie mit Hilfe der Jubla Neuheim den Höhlenbewohner zu helfen und sie vor den Dinosauriern in Sicherheit zu bringen. Das Abenteuer startete am Sonntag dem 4. Juli mit einer zweitägigen Anreise. Unsere Ältesten, das sogenannte «15er-Team» legte die Strecke bis nach Wolfenschiessen mit dem Fahrrad zurück und fuhr anschliessend mit dem Postauto zum Zeltplatz hoch.
Im Verlauf der ersten Woche musste die Schar mit verschiedenen Spielen, Kämpfen oder auch Theatern den Höhlenbewohnern helfen, die Dinosaurier zu bekämpfen. Dadurch wurde auch ein harmonisches Zusammenleben zwischen Höhlenbewohnern und gewissen Dinosauriern möglich. Die Nacht von Samstag auf Sonntag musste die ganze Schar wegen einem starkem Unwetter in der Notunterkunft verbringen. Aufgrund der schlechten Wettervorhersagen sowie aus Sicherheitsgründen haben wir uns dann entschieden, den Lagerplatz in Oberrickenbach zu verlassen und unser Lager in Neuheim weiterzuführen. Gesagt, getan! Am Sonntag haben wir unsere Sachen gepackt und uns auf den Heimweg gemacht.
Von da an führten wir das geplante Programm in Neuheim weiter. Dabei hatten die Kinder jeweils morgens bis abends Programm, gingen dann nach Hause schlafen und kamen am nächsten Morgen wieder. Auch in Neuheim versuchte die Schar in verschiedenen Disziplinen ihre Stärken zu beweisen. Das Lager wurde mit einem Bunten Abend und einem gemeinsamen Schlafen in der Turnhalle vollendet. Danach konnte die ganze Schar mit dem Dank der Höhlenbewohner in den Alltag zurückkehren.
Leitungsteam der Jubla Neuheim
Die Tagesberichte finden Sie unter: Jublaneuheim.ch/lager
Am Donnerstag, 27. Mai, traf sich das Katechese-Team der Pfarreien Neuheim und Menzingen zur Schlusssitzung des Schuljahres 2020/21. Die Religonslehrpersonen tauschten ihre Erfahrungen aus, dachten über die Herausforderungen des modernen Religionsunterrichts nach und freuten sich über manches «Highlight», das sie im Verlauf des Schuljahres erleben durften. Am Ende der Zusammenkunft galt es, drei engagierten Katechetinnen «herzlichen Dank und Auf Wiedersehen!» zu sagen:
Yvonne Weiss setzte sich während 17 Jahren mit viel Herzblut und Sorgfalt im Religionsunterricht und in der Familienpastoral ein. Nun möchte sie Neues entdecken und es zieht sie weiter zu neuen Aufgaben und Tätigkeitsfeldern.
Gabi Sidler engagierte sich seit 2017 im Religionsunterricht, in Projekttagen der Oberstufe Menzingen und im Firmkurs. Mit viel Fantasie und Kreativität gestaltete sie weitere Projekte wie den Versöhnungsweg in der Kirche Menzingen. Sie hat sich für die Frühpension entschieden und freut sich auf weitere Tätigkeiten als Wander- und Schneetourenleiterin in ihren geliebten Bergen und auf die Zeit mit ihren Enkelkindern.
Yvonne Stadelmann übernahm während zwei Jahren zusätzlich zu ihrem Engagement in Menzingen auch die 5. Klasse Neuheim. Nun möchte sie sich wieder auf den Religionsunterricht in der 5./6. Klasse in Menzingen konzentrieren. Das Katechese-Team ist sehr froh, weiterhin auf ihre engagierte Mitarbeit im Klosterdorf zählen zu dürfen.
Liebe Yvonne, Gabi und Yvonne, ein grosses, herzliches Dankeschön für euren Einsatz! Wir wünschen euch für eure private und berufliche Zukunft alles Gute und Gottes reichen Segen!
Irmgard Hauser, Verantwortliche für Religionsunterricht und Christof Arnold, Gemeindeleiter
Nach langem Warten durften wir am 3. Juni endlich unsere Firmreise antreten. Leider ging es nicht wie ursprünglich geplant nach Rom, sondern in das schöne Tessin. Voller Vorfreude starteten wir am Bahnhof Zug. Aber wo waren denn nun unsere Plätze? Die Kondukteurin half uns, die Leute von unseren reservierten Plätzen «wegzulocken».
In Bellinzona angekommen deponierten wir unser Gepäck bei der Piazza del Sole, wo auch gleich unser Escape Spiel startete. Dieses Spiel führte uns durch Bellinzona und war abwechslungsreich. Alle bekamen nach dem absolvierten Spiel eine Abkühlung in Form eines «gelato». Dann reisten wir weiter zu unserer Unterkunft in Losone.
Am Abend ging es für das Abendessen nach Locarno. Nach langem Warten von mehr als einer Stunde bekamen wir endlich etwas zwischen die Zähne. Anschliessend fuhren wir mit dem «funicolare» zur Madonna del Sasso und genossen den Blick auf das eindunkelnde Locarno.
Der Freitag startete mit der Fahrt auf den Berg Cardada und mit dem Sessellift noch höher hinauf nach Cimetta. Der Ausblick von dort oben war eindrücklich. Nach dem Zmittag ging unsere Reise weiter ins Maggiatal. Schnell kam Ferienstimmung auf. Die Mutigen sprangen von den Felsen, andere sonnten sich lieber. Die Abkühlung konnten wir alle gut vertragen.
Fürs Abendessen spazierten wir zum Grotto Raffael. Dort stiessen auch die Nachzügler zu uns, die erst am Freitag ins Tessin reisen konnten. Nach dem Essen spielten wir auf der Terrasse der Unterkunft gemeinsam UNO oder genossen einfach das schöne Wetter.
Am Samstagmorgen fuhren wir ins Verzsascatal und machten eine kleine Wanderung nach Lavertezzo mit der bekannten Ponte dei Salti. Während der Wanderung hielten wir kurz inne und hatten eine Art «Mini Gottesdienst». In Lavertezzo angekommen bestaunten wir die ganz Mutigen, welche sich getrauten, von der Brücke zu springen. Wir machten Mittagspause und assen unsere Sandwiches. Weiter ging es nach Ascona, wo wir unsere Freizeit in kleinen Gruppen verbrachten. Als alle wieder zur Unterkunft zurückgefunden hatten, gab es feine Pasta zum Abendessen. Den Abend verbrachten wir gemeinsam mit Spielen, welche wir selbst geplant hatten. Am Sonntag ging es ans grosse Putzen, und als wir alle Sachen gepackt hatten, fuhren wir nach Locarno ins Lido. Einige gingen baden, andere sonnten sich. Um drei Uhr ging es zum Bahnhof und von dort weiter nach Bellinzona. Da unser Zug überladen war und darum nicht mit vollem Tempo durch den Gotthardtunnel fahren konnte, verpassten wir den Anschlusszug in Arth-Goldau. Aber schliesslich kamen wir alle ein wenig erschöpft, mit schönen Erinnerungen und mit dem einen oder anderen Mückenstich in Zug an.
Noëlia