Unter dem Motto: «S’isch gar nid so wiit bis id Steiziit!» gestaltete unsere Schar ihr Sommerlager – eine Woche in Oberrickenbach (NW) und eine Woche in Neuheim. Im Lager versuchten Jasmin und Melanie mit Hilfe der Jubla Neuheim den Höhlenbewohner zu helfen und sie vor den Dinosauriern in Sicherheit zu bringen. Das Abenteuer startete am Sonntag dem 4. Juli mit einer zweitägigen Anreise. Unsere Ältesten, das sogenannte «15er-Team» legte die Strecke bis nach Wolfenschiessen mit dem Fahrrad zurück und fuhr anschliessend mit dem Postauto zum Zeltplatz hoch.
Im Verlauf der ersten Woche musste die Schar mit verschiedenen Spielen, Kämpfen oder auch Theatern den Höhlenbewohnern helfen, die Dinosaurier zu bekämpfen. Dadurch wurde auch ein harmonisches Zusammenleben zwischen Höhlenbewohnern und gewissen Dinosauriern möglich. Die Nacht von Samstag auf Sonntag musste die ganze Schar wegen einem starkem Unwetter in der Notunterkunft verbringen. Aufgrund der schlechten Wettervorhersagen sowie aus Sicherheitsgründen haben wir uns dann entschieden, den Lagerplatz in Oberrickenbach zu verlassen und unser Lager in Neuheim weiterzuführen. Gesagt, getan! Am Sonntag haben wir unsere Sachen gepackt und uns auf den Heimweg gemacht.
Von da an führten wir das geplante Programm in Neuheim weiter. Dabei hatten die Kinder jeweils morgens bis abends Programm, gingen dann nach Hause schlafen und kamen am nächsten Morgen wieder. Auch in Neuheim versuchte die Schar in verschiedenen Disziplinen ihre Stärken zu beweisen. Das Lager wurde mit einem Bunten Abend und einem gemeinsamen Schlafen in der Turnhalle vollendet. Danach konnte die ganze Schar mit dem Dank der Höhlenbewohner in den Alltag zurückkehren.
Leitungsteam der Jubla Neuheim
Die Tagesberichte finden Sie unter: Jublaneuheim.ch/lager
Am Donnerstag, 27. Mai, traf sich das Katechese-Team der Pfarreien Neuheim und Menzingen zur Schlusssitzung des Schuljahres 2020/21. Die Religonslehrpersonen tauschten ihre Erfahrungen aus, dachten über die Herausforderungen des modernen Religionsunterrichts nach und freuten sich über manches «Highlight», das sie im Verlauf des Schuljahres erleben durften. Am Ende der Zusammenkunft galt es, drei engagierten Katechetinnen «herzlichen Dank und Auf Wiedersehen!» zu sagen:
Yvonne Weiss setzte sich während 17 Jahren mit viel Herzblut und Sorgfalt im Religionsunterricht und in der Familienpastoral ein. Nun möchte sie Neues entdecken und es zieht sie weiter zu neuen Aufgaben und Tätigkeitsfeldern.
Gabi Sidler engagierte sich seit 2017 im Religionsunterricht, in Projekttagen der Oberstufe Menzingen und im Firmkurs. Mit viel Fantasie und Kreativität gestaltete sie weitere Projekte wie den Versöhnungsweg in der Kirche Menzingen. Sie hat sich für die Frühpension entschieden und freut sich auf weitere Tätigkeiten als Wander- und Schneetourenleiterin in ihren geliebten Bergen und auf die Zeit mit ihren Enkelkindern.
Yvonne Stadelmann übernahm während zwei Jahren zusätzlich zu ihrem Engagement in Menzingen auch die 5. Klasse Neuheim. Nun möchte sie sich wieder auf den Religionsunterricht in der 5./6. Klasse in Menzingen konzentrieren. Das Katechese-Team ist sehr froh, weiterhin auf ihre engagierte Mitarbeit im Klosterdorf zählen zu dürfen.
Liebe Yvonne, Gabi und Yvonne, ein grosses, herzliches Dankeschön für euren Einsatz! Wir wünschen euch für eure private und berufliche Zukunft alles Gute und Gottes reichen Segen!
Irmgard Hauser, Verantwortliche für Religionsunterricht und Christof Arnold, Gemeindeleiter
Nach langem Warten durften wir am 3. Juni endlich unsere Firmreise antreten. Leider ging es nicht wie ursprünglich geplant nach Rom, sondern in das schöne Tessin. Voller Vorfreude starteten wir am Bahnhof Zug. Aber wo waren denn nun unsere Plätze? Die Kondukteurin half uns, die Leute von unseren reservierten Plätzen «wegzulocken».
In Bellinzona angekommen deponierten wir unser Gepäck bei der Piazza del Sole, wo auch gleich unser Escape Spiel startete. Dieses Spiel führte uns durch Bellinzona und war abwechslungsreich. Alle bekamen nach dem absolvierten Spiel eine Abkühlung in Form eines «gelato». Dann reisten wir weiter zu unserer Unterkunft in Losone.
Am Abend ging es für das Abendessen nach Locarno. Nach langem Warten von mehr als einer Stunde bekamen wir endlich etwas zwischen die Zähne. Anschliessend fuhren wir mit dem «funicolare» zur Madonna del Sasso und genossen den Blick auf das eindunkelnde Locarno.
Der Freitag startete mit der Fahrt auf den Berg Cardada und mit dem Sessellift noch höher hinauf nach Cimetta. Der Ausblick von dort oben war eindrücklich. Nach dem Zmittag ging unsere Reise weiter ins Maggiatal. Schnell kam Ferienstimmung auf. Die Mutigen sprangen von den Felsen, andere sonnten sich lieber. Die Abkühlung konnten wir alle gut vertragen.
Fürs Abendessen spazierten wir zum Grotto Raffael. Dort stiessen auch die Nachzügler zu uns, die erst am Freitag ins Tessin reisen konnten. Nach dem Essen spielten wir auf der Terrasse der Unterkunft gemeinsam UNO oder genossen einfach das schöne Wetter.
Am Samstagmorgen fuhren wir ins Verzsascatal und machten eine kleine Wanderung nach Lavertezzo mit der bekannten Ponte dei Salti. Während der Wanderung hielten wir kurz inne und hatten eine Art «Mini Gottesdienst». In Lavertezzo angekommen bestaunten wir die ganz Mutigen, welche sich getrauten, von der Brücke zu springen. Wir machten Mittagspause und assen unsere Sandwiches. Weiter ging es nach Ascona, wo wir unsere Freizeit in kleinen Gruppen verbrachten. Als alle wieder zur Unterkunft zurückgefunden hatten, gab es feine Pasta zum Abendessen. Den Abend verbrachten wir gemeinsam mit Spielen, welche wir selbst geplant hatten. Am Sonntag ging es ans grosse Putzen, und als wir alle Sachen gepackt hatten, fuhren wir nach Locarno ins Lido. Einige gingen baden, andere sonnten sich. Um drei Uhr ging es zum Bahnhof und von dort weiter nach Bellinzona. Da unser Zug überladen war und darum nicht mit vollem Tempo durch den Gotthardtunnel fahren konnte, verpassten wir den Anschlusszug in Arth-Goldau. Aber schliesslich kamen wir alle ein wenig erschöpft, mit schönen Erinnerungen und mit dem einen oder anderen Mückenstich in Zug an.
Noëlia
Am Montag, 10. Mai, gestalteten wir mit der 3. Oberstufe einen Projekttag in Zusammenarbeit der Fächer Ethik/Religionen/Gemeinschaft und ökumenischem Religionsunterricht. Dies ist bereichernd, da sich viele Gemeinsamkeiten finden lassen. So sollen die Jugendlichen im Fach Ethik/Religionen/Gemeinschaft, kurz ERG, Kompetenzen für das Leben mit verschiedenen Kulturen, Religionen, Weltanschauungen und Wertvorstellungen entwickeln. Sie erproben Möglichkeiten, das Zusammenleben zu gestalten und soziale Herausforderungen zu bewältigen. Im oekumenischen Religionsunterricht begegnen sie zudem biblischen Texten und christlichen Vorbildern, die die eigene Meinungsbildung fördern, zu eigenständiger Lebensgestaltung, Toleranz und aktiver Mitgestaltung der Gemeinschaft durch christliches Handeln ermutigen. Am Projekttag begaben wir uns auf «Spurensuche» und befassten uns mit Erfolgen und Herausforderungen eines Mannes, der für die Schweiz in politischer, sozialer und religiöser Sicht bedeutsam ist: Niklaus von Flüe. Auf der Wanderung von Neuheim zu den Höllgrotten machten sich die Jugendlichen Gedanken über ihren eigenen Lebensweg, ihren Umgang mit Konflikten, über ihre Erwartungen, Hoffnungen und Enttäuschungen. Sie erlebten während der Führung in den Höllgrotten, dass äusserlich manches unspektakulär erscheinen mag, im Innern aber besondere Schätze verborgen sind. Am Projekttag begaben wir uns auf «Spurensuche» und befassten uns mit Erfolgen und Herausforderungen eines Mannes, der für die Schweiz in politischer, sozialer und religiöser Sicht bedeutsam ist: Niklaus von Flüe. Auf der Wanderung von Neuheim zu den Höllgrotten machten sich die Jugendlichen Gedanken über ihren eigenen Lebensweg, ihren Umgang mit Konflikten, über ihre Erwartungen, Hoffnungen und Enttäuschungen. Sie erlebten während der Führung in den Höllgrotten, dass äusserlich manches unspektakulär erscheinen mag, im Innern aber besondere Schätze verborgen sind.
Wir wünschen den Jugendlichen einen erfolgreichen Abschluss der obligatorischen Schulzeit und viel Freude und gutes Gelingen beim Entdecken verborgener Talente während ihrer beruflichen Ausbildung.
Irmgard Hauser
Das Schuljahr neigt sich bereits dem Ende zu. Nun gilt es, nochmals mit viel Energie und Freude den Schlussspurt anzupacken. Es ist in Neuheim eine schöne Tradition, das Schuljahr mit einem Gottesdienst für alle Schülerinnen und Schüler abzuschliessen und um Gottes Schutz und Segen für die weitere Zukunft zu beten. Ganz besonders haben wir dabei jeweils an die Mädchen und Knaben der 6. Klasse gedacht, für die sich nach den Sommerferien mit dem Eintritt in die Oberstufe vieles ändern wird. Aufgrund der Beschränkung der Anzahl Leute, die einen Gottesdienst mitfeiern dürfen, ist es nicht möglich, dass wir alle gemeinsam feiern. Daher schliessen wir den Religionsunterricht der Primarschule innerhalb der Klasse ab und bitten im kleineren Rahmen um Gottes Kraft und Segen für die Zukunft. Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern, allen Lehrpersonen und Eltern einen guten Abschluss des Schuljahres und erholsame, unbeschwerte Sommerferien.
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