Flur- und Wegkreuze haben eine lange Tradition. Sie wurden als Zeichen des Glaubens aufgestellt. Menschen haben an Flur- und Wegkreuzen kurz angehalten sich bekreuzigt oder ein kurzes Gebet gesprochen. Etwa auf dem Weg zur Arbeit auf dem Feld oder bei einer Wanderung. Einige Kreuze erinnern auch an ein Ereignis, an eine Feier oder ein Verbrechen.
 
  1. Baarerstrasse
  2. Baarburg
  3. Felderhaus
  4. Hinterburg
  5. Hinterthan

Baarerstrasse



Das Wegkreuz an der Baarerstrasse
erinnert an einen tragischen Unglücksfall:

Im Jahre 1951 verunglückt Vater Johann Staub beim
Heuen, wegen eines scheuenden Pferdes.
Der 50 jährige Bauer hinterliess eine Witwe und 15 minderjährige
Kinder.







Baarburg


Zum Kreuz finden sich leider keine Angaben.
 
Burghalten, wie der Hof an der Baarburgstrasse 10 damals hiess, wird schon 1348 erstmals erwähnt. In der zweiten Hälfte des 17.Jahrhunderts muss der Hof recht gross gewesen sein. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gab es viele Besitzerwechsel bis 1858 Anton Strickler aus Bethlehem (Menzingen) den Hof übernahm. Die Liegenschaft befindet sich immer noch im Besitz seiner Nachkommen, das Wiesland ist aber verpachtet.

Das heutige Bauernhaus stammt aus dem Jahre 1767. Archeologische Untersuchungen ergaben jedoch, dass beim Bau ältere Bauteile verwendet wurden. Ein gut erhaltenes Brenn‐ und Dörrhaus stammt ebenfalls aus 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts.



Felderhaus




25. 10. 1531:    Errichtung des Holzkreuzes zur Erinnerung an den Tod von Heini  Schnider nach der Schlacht
                         auf dem Gubel. Dieses Holzkreuz war Sturm und Gewitter ausgesetzt.
30. 09. 1865:    Witwe Regina Schär – Staub und ihre drei Söhne beschlossen an selber Stelle ein Steinkreuz
                         zu errichten welches der Witterung trotzt.
4/5.01.1919:     Ein Föhnsturm zerstörte das bestehede Kreuz. Es zerfiel in mehrere Stücke. 
                         Es wurde ein neues Kreuz aus Gotthardgranit gefertigt, es kostete Fr. 800, 
                         der Transport von Wassen nach Baar Fr. 91.  Es wiegt 33.20 KiloZentner  (3,32 t) 
 
Finanziert wurde das Kreuz folgendermassen:
 
Fr. 220:            Vom damaligen Besitzer des Neuhofes Johann Gisler, Gemeinderat von Bürglen und
                        Vater von 16 Kindern 
Fr. 200:            Sennhüttengesellschaft Hinterburg-Baarburg
Fr. 600:            Kirchgemeinde Neuheim und
                        Nachkommen der Familie Schär als Stifter des ersten Steinkreuzes und auch übrige Wohltäter.
 

Hinterburg



Dieses Bildstöckchen stand ursprünglich
als PTT-Briefkasten an der Abzweigung  Baarerstrasse / Hinterburgstrasse.

Nachdem in den sechziger Jahren der Briefkasten entfernt wurde, haben Nachbarn eine Muttergottesstatue hineingestellt.

Nach einer Strassenkorrektion wurde das Bildstöckchen ca. 2005 am heutigen Standort aufgestellt.

Das Bildstöckli befindet sich auf dem Grundstück des Rüedihofes welcher wohl eine der markantesten Hofgruppen im Kanton Zug bildet. Er war über viele Jahrzehnte im Besitze der Familie Rüedi, welche ihm auch seinen Namen gaben. Der Hof wird 1549 erstmals erwähnt. Besitzer des Hofes war damals ein Peter Rüedi. Dieser war dem Kloster Einsiedeln zinspflichtig. Die Rüedis besassen zu Beginn des 17. Jahrhunderts in der Hinterburg umfangreichen Grundbesitz.

Später ging der Hof an eine Familie Schön über, welche den Hof dann an den Kanton Zug verkaufte.





 



Hinterthan






 

 
Hinterthan


 

Josefsgutsch

Wegkreuz Maiacker 2014 von Heinz Schmid
 

Maiacker

 
Neublachen

 
Schwellbühl

 
Sennweid