23.08.2022, 10.53
Gut gelaunt und mit viel Vorfreude starteten unsere Ministrantinnen und Ministranten am Freitag, 12. August, bei der Bushaltestelle Neuheim in das Mini-Weekend in Richtung Tessin. Während der Ferienzeit hatten sie sich kaum gesehen, und es gab so viel zu erzählen. Einige bekamen deshalb gar nicht mit, dass der Zug bereits durch den Gotthardtunnel gefahren war. Dank des Ceneri-Basistunnels kamen wir weiter flott voran, und schon bald hiess es: Lugano Stazione, alle Minis aussteigen! Nach einer kurzen Busfahrt standen wir vor unserer Unterkunft, der Jugendherberge Savosa. Schnell wurde das Gepäck in die Zimmer verstaut und dann ging es ab in den Swimmingpool. Auch das Beach-Volleyballfeld wurde sogleich in Beschlag genommen. Andere probierten die gemütlichen Liegestühle aus und genossen das «dolce far niente» im herrlichen Garten.

Schon bald meldeten sich die leeren Mägen. In der Pizzeria Michelangelo konnten wir via Livestream mitverfolgen, wie sich unser Abendessen vom Teigklumpen in knusprige, köstliche Pizzen verwandelte. Natürlich durfte auf dem Heimweg ein erfrischendes «gelato» nicht fehlen. Ein Mini-Weekend ohne «Werwölflen»? Undenkbar! So suchten die Minis mit Feuereifer nach den fiesen Wesen, die einen Dorfbewohner nach dem andern zur Strecke brachten. Doch mit vereinten Kräften wurden die Werwölfe schliesslich besiegt. Aus der geplanten Sternschnuppenschau wurde vorerst nichts, da ein Gewitter heiss ersehnte Regentropfen brachte. Nach einer Nacht mit mehr oder weniger Schlaf erklommen wir am Samstag mit der Standseilbahn den Monte Brè. In der kleinen Kirche erklang das «Kumbaya, my lord» und das «Laudato si» der Minis fröhlich. Wir nahmen uns Zeit, im Gebet an liebe Menschen zu denken und unsere Bitten vor Gott zu tragen. Die Kerzen trugen unsere Bitten auch dann noch weiter, als wir schon wieder auf dem Wanderweg unterwegs waren. Beim Picknickplatz genossen wir die wunderbare Aussicht und den stärkenden Lunch. Der Abstieg nach Gandria mit fast 500 m Höhenunterschied ging in die Knie. Auf der gemütlichen Schifffahrt Richtung Lugano konnten sich dann unsere Minis von diesen Strapazen wieder erholen.
Am Samstagabend kochten einige vom Leiter:innen-Team in der Jugendherberge feine Älplermagronen, und dann ging es nochmals nach Lugano, um im Ciani-Park direkt am See verschiedene Spiele zu machen. Nun klappte es mit der Himmelsbetrachtung, doch die Sternschnuppen zeigten sich leider nur zaghaft. Am Sonntag stand nach dem Zusammenpacken ein gemütlicher Tag in der Badi auf dem Programm. Allerdings war niemand auf dem Badisteg sicher, und es landeten wohl die meisten nach einem schwungvollen Wurf im Wasser. Herrlich zu sehen, wie viel Spass grössere und kleinere Minis zusammen hatten! Für die Minis galt es schon bald, zusammenzupacken und den Rückweg anzutreten. Gerne wären sie noch etwas länger im Tessin geblieben und blickten ein wenig neidvoll auf die Leiterinnen und Leiter, welche noch einen weiteren Tag in Lugano mit «Leiter:innen-Spezialprogramm» genossen.